Um den durchschnittlichen jährlichen Strombedarf eines Haushalts (ca. 4.700 kWh/Jahr) zu erzeugen, werden mit aktuellen Hochleistungsmodulen etwa 22 bis 30 m² Modulfläche benötigt.

Um die Jahresenergiemenge zu erzeugen, die ein E-Auto im Jahr durchschnittlich verbraucht, sind etwa 12 m² PV-Module erforderlich.

2024 war der Anteil erneuerbarer Energie an der österreichischen Stromerzeugung mit 87,5 Prozent am höchsten. Der verbleibende fossile Anteil liegt damit bei nur noch rund 12 % – fast ausschließlich Gas. Würde man auch diesen verbleibenden Anteil mittels Photovoltaik ersetzen wollen, so wären dazu

  • Dachflächen von etwa 50 km² oder
  • Freiflächen in der Größenordnung von 70 – 100 km²

erforderlich.

Um sich diese Größen vorstellen zu können, folgende Vergleichswerte für Österreich:

  • Fläche Österreich: 83.879 km²
  • Fläche Niederösterreich: 19.186 km²
  • Fläche Wien: 415 km²
  • mit Gebäuden verbaute Fläche in Österreich (Dachfläche): ca. 600 km²
  • Ackerland und Grünland (Weiden und Wiesen): ca. 34.000 km²
  • Ackerfläche: ca. 13.600 km²
  • Anbaufläche für Mais zur Biogas-Produktion: ca. 400 km²
  • Anbaufläche für Raps zur Biodiesel-Produktion: ca. 100 km²
  • Truppenübungsplatz Allentsteig: ca. 157 km²

Die Dimensionen sind also durchaus überschaubar: Allein die bereits verbauten Dachflächen Österreichs würden ein Vielfaches der benötigten PV-Fläche bieten.

Österreich hat sich mit dem Erneuerbaren-Ausbau-Gesetz (EAG) das Ziel gesetzt, bis 2030 den gesamten Stromverbrauch national bilanziell zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energiequellen abzudecken. Gegenüber 2020 sollen dazu bis 2030 27 Terawattstunden zusätzliche erneuerbare Erzeugung hinzukommen – davon 11 TWh aus Photovoltaik, 10 TWh aus Windkraft, 5 TWh aus Wasserkraft und 1 TWh aus Biomasse. Die Photovoltaik liegt aktuell über ihrem Ausbaupfad und könnte bis 2030 rund 20 % der österreichischen Stromerzeugung abdecken. Energie.gv.at

Quelle: E-Control / energie.gv.at, Anteil erneuerbarer Energie an der Bruttostromerzeugung 2024 (87,5 %); EAG-Monitoringbericht 2025 der E-Control